Der Containerist

Am Anfang ist der Container. Er ist autark, standardisiert und überall hin zustellbar. Sein Inhalt ist jederzeit vom Autor änderbar, an allen Orten. Das ist der Anfang des Containeristen.

Seit September 2011 mache ich Experimente rund um Container, Container im Web. Bisher habe ich mich dagegen verwehrt darüber zu bloggen. Zum einen machte es mehr Spass zu bauen statt zu reden. Zum anderen fasziniert mich am Container-Prinzip etwas, das ich nicht so recht in Worte fassen kann. Die Experimente sind quasi die Suche nach dem Grund der Faszination.

Das Containerprinzip

Am Anfang stand das Container-Prinzip. Die Kurzversion geht so:

  1. A Web Page is a Stack of Containers.
  2. Each container has an Origin. It can be included in as many Pages and in any order as it's relevant. The container is independent from anything else on any page.
  3. The Author maintains the container's original content.
  4. The author can update the content anytime, and it would update in all the places it is viewable.
  5. The container's content is open to anyone and human and program readable.

Ich habe versucht dabei meine Prinzipien für Daten im Netz zu beachten. Und einen Wunsch habe ich bei dem Ganzen: es soll dezentral sein. Denn meiner Ansicht nach wird das Netz nur so unsers sein.

Wie LEGO

Container-Sites bauen soll so einfach sein wie LEGO. Wie Minecraft für's Web. Die einzelnen Bausteine (=Container) sind simpel, sind unspektakulär. Die richtige Zusammenstellung macht das Modell (=Website) aus.

Die Überlegungen und Experimente laufen bei mir unter dem Sammelbegriff "Containerist".

Experimente

Seit Ende letzten Jahres habe ich ein paar Experimente geschrieben/gecodet, um die Potenziale und Fallen des Containeristen auszuloten. Im nächsten Post seht Ihr eine kurze Aufzählung der Experimente.


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2012-03-27

(cc-by-sa) since 2005 by Konstantin Weiss.