branding interaction

2008-11-15

große korporationen haben im traditionellen marketing das problem, dass sie beim branding entweder stärkeren fokus auf die dachmarke oder die sub-marke setzen. wenn ich sage, eine marke wird auch definiert über das interface, ist das ja nichts neues, aber wie geht man mit marken und sub-marken um?

das hier ist mein lösungsansatz: gib der sub-marke die hochheit über die ästhetik. und der dachmarke die hochheit über das interface und die interaktion. also noch mal:

brand -> interaction sub-brand -> aesthetics

damit multiplizieren sich die beiden branding-ansätze und das nutzer-erlebnis wird intensiver. der user fühlt sich wohl innerhalb der ästhetischen welt der sub-brand und spürt gleichzeitig die vertrautheit des interface-verhaltens der dachmarke.

deswegen denke ich: die nächsten paar jahre findet ein kampf um die besetzung von intuitiven, einfachen und reichhaltigen interface-patterns seitens der global player sein. dieser kampf wurde schon längst von apple & co eröffnet. spannend, und jede menge zu tun.

(cc-by-sa) since 2005 by Konstantin Weiss.