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2015-02-15

Why architecting information with containers?

On today’s web, we get either too much information, or not in the right place. Here is a proposal on how to solve this.

2014-11-27

Containerist Hub's anatomy

A containerist hub is a server which displays and serves containers and stacks. Hubs can serve as nodes of a containerist mesh network on the open internet, serving containers to their own and foreign stacks.

2014-07-07

A mesh of distributed web containers

Imagine if the web was one big API, and you could request and mashup content from anywhere.

2014-05-28

Google's business model scalability

Google's business model is shaped to scale gradually – by you paying with your data.

2014-05-02

Priorities in the Containerist context

Priority lists are a great tool to start architecting services before form comes into play. They help postpone judgements about shape or layout and concentrate on user needs, business goals and messages instead.

2014-01-04

Square One – a skin for the Containerist

This year my digital home got a new skin. I call it Square One, as it is built around the proportion of four times one elements.

2013-12-11

Scientific publishing principles

Being only in the beginning of my research, I have no clear idea yet of how a publication system for the academia should be. But maybe it should derive from the principles of the web of our children.

2013-12-03

The knowledge worker and the trained search

Today, one big asset of an experienced knowledge worker is their trained google search account.

2013-07-26

Composing Web Content

Journalists increasingly curate already existent content rather than creating it. Content Management Systems have barely addressed according needs.

2013-07-05

What justifies a new CMS?

A new content management system has only then the right to be born, if it captures a new paradigm.

2013-04-12

Facebook Home will prevail

So here's my wild guess, based on pure speculation: Facebook Home will be a success. Big times.

2013-01-30

Android für die Welt

Kurz seien hier schlichte Prognosen über Computer festgehalten, damit ich's später nicht vergesse:

2012-09-24

Was ist ein Buch?

Amazon fragt mich, ob ich ein Druckbuch oder ein Kindle-Buch kaufen möchte. Ein Druckbuch?

2012-09-19

Der Krieg um die digitale Welt

Apple. Facebook. Google. Amazon. Microsoft. Sie sind im Krieg. Und wir Nutzer sind mittendrin. Das sei hier mal festgehalten.

2012-09-18

Constraints motivation

If a task has constraints - it's pain. You could feel being in a straitjacket. Constraints don't let you walk straight from the briefing to the delivery. That's one way of looking at constraints. There's another one.

2012-09-18

Links - die Blüten des Webs

Das Web nutze ich seit ca. 1997 zum Lesen, seit ca. 2004 zum Machen, und seit ca. 2005 zum Schreiben. Das sind also inzwischen ein paar Jahre, auf die ich zurückblicken kann. Vieles ist vergänglich im Web. Aber kaum etwas ist so vergänglich, wie Links, scheint mir.

2012-09-17

Die digitale Stille

Die Netzgemeinde redet über die Vernetzung der Dinge und, daraus folgend, die Rückverfolgung all unserer Handlungen. Bestimmt kommt es so. Was uns einiges nehmen würde, glaube ich.

2012-09-13

Das Ende der Magie

Die Magie ist verpufft. Der Guru ist tot. Das ist das Ende der Revolution. Und der Anfang vom Verwalten des Vermächtnisses. Soweit zu Apple.

2012-09-06

Das Bergvolk der Postmoderne

Es ist kurz nach Fünf in der Frühe. Dunkel. Unter dem Deckmantel der Nacht durchqueren wir das Baskenland. Die Autobahn bohrt sich durch die einst unbegehbaren, uneinnehmbaren Berge. Uneinnehmbar einst - wie leicht sie heute zu bezwingen sind.

2012-09-03

Kunststoffsche Halbwertszeit

Ich räume den Keller auf. Zerschneide viele alte Umzugskisten, die in den Müll wandern. Entleere alte Töpfe mit kaputten Pflanzen. Besorge transparente Kisten, um Sachen zu verstauen. Alte Skizzen auf Papier wandern kommen weg.

2012-03-27

Containerist-Experimente

Seit Ende letzten Jahres habe ich ein paar Experimente geschrieben/gecodet, um die Potenziale und Fallen des [Containeristen](/2012/03/containerist) auszuloten. Hier ist eine kurze Aufzählung.

2012-03-27

Der Containerist

Am Anfang ist der Container. Er ist autark, standardisiert und überall hin zustellbar. Sein Inhalt ist jederzeit vom Autor änderbar, an allen Orten. Das ist der Anfang des Containeristen.

2012-02-18

Totalität der Computer

> Die Computer fressen sich in mehr und mehr Bereiche unseres Alltags und bringen dabei all ihre Mängel, all ihre Zeitfresser, all ihre Gefahren mit. Computer haben eine zunehmend totalitären Anspruch.

2012-01-19

Komplexität und Zentralismus

Je komplexer Technologie wird, desto zentralistischer wird alles organisiert. Denn mit wachsender Komplexität braucht man Leute mit immer tieferer Expertise, um die Technologie zu warten. Je komplexer eine Technologie wird, desto weniger Experten gibt es dafür. Wenn die Technik simpel ist, kann sie dezentral organisiert werden. Jeder kümmert sich um seinen eigenen Garten, seine eigene Einheit.

2011-12-22

Container

Container haben unsere Welt verändert. Und ein wenig haben sie auch meine Denke verändert. Hier ist der Versuch, meine Faszination in Worte zu fassen.

2011-12-21

Prinzipien für Daten im Netz

Wenn ich mir aussuchen könnte, wie Daten allgemein im Netz abgelegt sind, hätte ich ein paar Eigenschaften als Wunsch.

2011-12-11

Prinzipien für das Web unserer Kinder

Welches Netz wünsche ich mir und unseren Kindern?

2011-12-09

Oxymorone des Kapitalismus

Eigentlich bedeutete ursprünglich "Ökonomie" die Abwesenheit von Abfall. Man ging mit dem, was man hatte, ökonomisch um, nutzte es also bestmöglich und so verwendete möglichst alles wieder.

2011-10-24

Containerized

A small, no, a big day today for me. The first manifistation is online. I feel electrified. Quite like when the idea was born, drawing the first wireframes. While the manifistation still builds up cache, what a pleasure to see that tool in good hands.

2011-09-04

Der Berater

Wir fuhren im fahrstuhl zur kundin. Meine Mentorin ist mit mir das bevorstehende Meeting durchgegangen. Ob wir alles beachtet hätten. Oder sie ist es gar nicht mit mir druchgegangen. Haben wir über Lausanne gesprochen? Haben wir über die Mentalität der Leute gesprochen? Ich glaube das Meeting ist schon so gut vorbereitet gewesen, wir waren schon so gut vorbereitet gewesen, dass wir gar nicht mehr darüber sprechen mussten im Lift. Der Lift war eine kleine Plattform, kreisförmig, ca. 1,2 Meter im Durchmesser. Die Plattform sass direkt auf einem hydraulischen Kolben, der uns ins Dachgeschoss bringen sollte. Der Lift hatte keine Wände. Die Stockwerke hatten an der Stelle des Liftes auch keine Wände. Du wurdest wie auf einem Tablett nach oben befördert, während eine Stockwerk-Decke/Fussboden nach der anderen an dir vorbeiglitt.

2011-08-14

Droplog - Blogracer on Dropbox

Here is a short outline of how a files blogging system could be described, from a user's point of view. Imagine this text to be the introduction on the blogsoftware's website.

2011-07-29

Social Graph Surveillance

Some time ago I was thinking about stopping using Google services, so they won't have information about me through my content anymore. And then it struck me: If most of my friends and colleagues have their content in and through Google, then Google must have all _my_ content anyway.

2011-07-12

Lean blogging with iA Writer + TxtRacer Combo

Since iA Writer for Mac, blogging with [TxtRacer](/txtracer#) has never been easier for me. Here's how and why.

2011-05-06

Don't pitch. But if you do – here's how to.

The best advice I got so far about pitches: _don't pitch_. Pitch is against the nature of [user experience design](/uxd#) process. But if you want and need to pitch anyway - here are some aspects I learnt so far.

2011-03-03

User Generated Content vs. Social Media

If you would like to have user generated content and social media joint with your web site, here is proposition for a right and wrong order to do it.

2011-02-27

Die Offline-Welt

Am Anfang schuf Gott erst einmal die Offline-Welt. Bestimmt muss es so gewesen sein. Denn bei jedem Umzug ist man für Tage bis Wochen von der Online-Welt abgeschnitten. Es ist Sonntag, und von der Online-Welt kriege ich nicht viel mit.

2011-02-16

Featurematrix

Wenn wir ein neues Websiteprojekt beginnen, stellt sich bald eine zentrale Frage: Welche neuen Funktionen und Inhalte soll die Website beinhalten?

2010-12-19

iPad interface patterns for kids

As I raise an iPad kid, I ask myself: how should interfaces for small kids be?

2010-12-01

Strukturiertes Chaos

Chaos und Struktur sind keine Gegensätze. Aber Struktur bedingt das Chaos. Das einmal erkannt, lässt es sich unbeschwerter leben.

2010-11-18

Die Simplexifizierung des Autos

Die Welt der Technik, scheint mir, folgt einem Evolutionspfad, dem Pfad der [Simplexität](/simplexity). Die Technik startet als Maschine, entwickelt sich zum Nutzgerät und geht über in ein Wohlfühlprodukt. Hier mein erstes Beispiel: das Auto.

2010-11-18

Die Simplexifizierung des Betriebssystems

Die Welt der Technik, scheint mir, folgt einem Evolutionspfad, dem Pfad der Simplexität. Das ist nicht nur [bei Autos so](/blog/simplexifizierung-des-autos), sondern auch bei Computer-Betriebssystemen, wie dieses zweite Beispiel zeigt.

2010-11-18

Die Simplexifizierung des Webs

Die Welt der Technik, scheint mir, folgt einem Evolutionspfad, dem Pfad der [Simplexität](/simplexity#). [Autos](/blog/simplexifizierung-des-autos) und [Betriebssysteme](/blog/simplexifizierung-des-betriebssystems) zum Beispiel sind in der Simplexität schon angekommen. Und wie steht es um das Web? Wo in der Entwicklung sind wir heute?

2010-11-11

Couch Commerce

Wenn der Shop zu Dir nach hause kommt, sich gemütlich zu Dir auf das Sofa setzt und in den ruhigen Abendstunden in Onlinepromenaden bummelst, dann ist das Couch Commerce.

2010-11-10

Der verlegerische Turm zu Babel

Die Online-Abteilung eines Verlages ist wie der Turm zu Babel. Was sie hat ist ein Schatz an Expertise. Was ihr fehlt ist eine gemeinsame Sprache zwischen Technik, Redaktion, Vermarktung, Design und Management.

2010-11-06

Die Sehnsucht nach Produktivität

> Früher haben wir einen Job gelernt und konnten ihn dann ausüben. Heute verbringe ich zwei Tage die Woche damit, mich in neue Gesetze und Richtlinien einzulesen. Das ist das Minimum, um überhaupt noch auf dem neuesten Stand zu sein. Zwei Tage Frust. Nach bereits drei Stunden werde ich kirre. Im Hinterkopf pocht die Forderung, produktiv zu sein. Ich will am Ende des Tages das Gefühl haben etwas geschafft zu haben. Etwas abrechnen zu können.

2010-11-02

Blogs als Generationsbrücken

> Die jetzige Generation darf dankbar sein, wenn die Eltern bloggen bzw. irgendwie archivieren/festhalten.

2010-10-26

MacBook Air – Apples Netbook

Ein paar Monate zuvor habe ich mich gefragt, welches Gerät rauskommen würde, wenn man ein iPad mit einem Laptop kreuzt. Ich habe das iPad sehr [schätzen gelernt](/blog/living-on-ipad). Allerdings ist es nicht geeignet für größere Arbeit.

2010-10-20

Der Blogracer

Heute ist ein kleiner großer Tag für mich. Der Blogracer hebt ab. Blogracer, mein selbst entwickeltes Blogsystem.

2010-10-05

Coco Chanel - ein User Experience Designer

Coco Chanel war ein User Experience Designer ersten Ranges. Der Film "Coco before Chanel" zeigt das so offensichtlich.

2010-07-16

Sehnsucht nach digitaler Heimat

In der Vergangenheit begegnete mir der Begriff "Heimat" in der Regel im Kontext meiner eigenen Vergangenheit und der meiner Freunde (Etwa bei den Austauschstudenten in Dänemark: "Ich habe Heimweh").

2010-07-13

Ein Monat mentaler Weißraum

Vor genau einem Monat startete ich mein [Experiment zum mentalen Weißraum][1]. Das [Apollo-Programm][2], wie ben_ es genannt hat, läuft und zeigt seine Wirkung. Bis jetzt sehr zu meiner Zufriedenheit.

2010-06-30

Living on an iPad

Vor einer Weile meinte @S _"Einen zweiten Rechner brauchen wir eigentlich nicht. Dafür ist ein iPad völlig ausreichend."_ Wie recht sie hatte. Seit einer Woche ist das Konsandria iPad da. Ich muss sagen, ich bin bis jetzt rundum zufrieden. Das Ding macht genau das, was es soll. Hier ein erster Eindruck.

2010-06-13

Mentaler Weißraum

Ich nehme mir frei von Nachrichten aus dem Internet. Möglichst kein Input mehr für einen Monat oder so. Ein Experiment.

2010-06-07

10 Dinge, die man in der Schule lernen sollte

Viel. Aber nicht so viel von dem, was ich damals gelernt habe.

2010-05-29

Blog-fixie

In der regel reagiert unsere welt auf komplexität mit mehr komplexität. Das geht einher mit dem teufelskreis der featuritis, der viele unternehmen verfallen sind. Sprunghaft kommt dann immer wieder der drang nach drastischer vereinfachung. Dann steht wieder die frage im raum: was brauche ich eigentlich tatsächlich? Was ist das wesen des produktes/dings?

2010-05-27

The Listening Blog

Ich habe einen traum vom zuhörenden blog.

2010-05-26

Eine lanze für das Semantic Weblog brechen

Jetzt muss ich für das Semantic Weblog eine lanze brechen. konnexus.net wäre ohne diesen ansatz nur ein blog. So ist es ein blog und ein lexikon.

2010-05-23

Getting Real mit LEGO

Die essenz des web development lernt man nicht erst als erwachsener. [Getting Real][1] oder [Rework][2]-prinzipien lernt man schon mit [LEGO][3].

2010-05-17

360°-agentur

Wenn ich eine ideale 360°-agentur für markenführung und services aufbauen würde, würde sie auf diesen eckpfeilern basieren.

2010-05-17

Die korporative vertrauenskluft

Wir trauen unternehmen nicht. Zurecht, wenn man bedenkt, dass ein konzern das [profil eines psychopaten][1] hätte, wenn er ein mensch wäre (und juristisch gesehen ist er eine person).

2010-05-06

Politische antiphrasen

An antiphrasen muss ich denken, wenn in der welt etwas mit gegenteiligem begriff benannt ist, als es eigentlich ist. Wenn also nicht nur gelogen wird, sondern gleich die größtmögliche lüge gewählt wird. Interessanter weise scheint das besser zu funktionieren.

2010-04-19

das märchenland der objekte

> Werbung ist der letzte Ort in unserer säkularen Gesellschaft, an dem das Paradies, das Ilysium noch geblieben ist.

2010-04-12

Mein afghanischer krieg

Mir ist gerade klar geworden, dass ich rund 2/3 meines lebens im krieg gegen afghanistan bin. Es ist wie ein dumpfes dröhnen, irgendwo weit weg und doch fortwährend da.

2010-04-05

das wesen von facebook

ben [fragt drüben][1], was der unterschied zwischen [aol][2] und [facebook][3] sei.

2010-02-28

ikea life hacks

meine zeit der mietwagen hat mich gelehrt, dass man im ikea wesentlich zeit sparen kann, wenn man die ikeanischen prozess-regeln kennt und bewusst durchbricht. jedes größere system wie ikea lenkt uns in bahnen, gibt uns routen vor, die wir befolgen sollen. aber nicht müssen. diese "prozesse" sind auf den profit von ikea optimiert. oft sind sie für mich aber nicht effektiv.

2010-02-14

apples prioritäten

wenn man sich [apples verkaufszahlen][1] anguckt, ist klar zu sehen: ipods. iphones. dann erst macs.

2010-02-13

let the follower wars begin

»Let the follower world wars begin«.

2010-02-10

radikales analoges kommentieren

generationen von IT-brüdern und schwestern haben es schweigend hingenommen - das analog isolierte hocken an verstaubten tastaturen ohne jegliche emotion.

2010-02-01

im reich des textes

als visuell denkender mensch muss ich feststellen, dass ich im rech des textes lebe und arbeite.

2010-01-29

visuelles kochbuch

meine [kochkünste](/cooking#) waren immer die eines dilettanten. außer meiner frühen einstellung, gerne die künste anderer zu genießen, hängt das vor allem mit zwei faktoren zusammen:

2009-12-22

Array

gestern bei der [arte-sendung][1] über ravels bolero ist mir vor allem eine schlussfolgerung gekommen: ravel hat ein techno-stück der klassik geschrieben. der - zugegeben lange - melodie-loop, der ca. 1 min. andauert, wird 18 mal stur wiederholt. selbes tempo. keine abweichungen. die orchistrierung ändert sich. die spannung wird allein durch das mehr der instrumente erreicht. und unter allem steht stetig ein rhythmus.

2009-12-14

topic apostilles 0.5 fertig

damit ist die erste beta-version meines artikellayouts mit integrierten topics fertig.

2009-12-14

Array

das konnexus.net layout hat die sicheren gewässer der 960 px breite verlassen und segelt nun unter 1080 px.

2009-12-12

artikellayout mit integrierten topics

die letzten wochen sind ein paar längere artikel zustande gekommen. das gab mir anlass mein artikel-layout zu überdenken. gestern hab ich meine gedanken dann in pixel manifestiert - hier ist das grobe ergebnis

2009-12-10

die denke der werber

die werden sich noch richtig den kopf an der internet-wand zerfetzen, die werber der 70-jahre-denke. hartes brot ist für sie das internet, dieses interaktive. dieses netz, dass sie nicht begreifen können.

2009-12-09

sub-topic listing – einträge zu untergeordneten topics

endlich kommen die verknüpfungen der topics sinnvoll zum einsatz: man kann jetzt auch zu allen untergeordneten topics die einträge auflisten lassen.

2009-12-08

topic footer upgrade

hab gestern den topic footer verbessert. auf einer artikel-einzelseite standen ja schon früher ausgewählte topics (begriffe) beschrieben + neueste beiträge dazu. das nenne ich den topic footer.

2009-12-04

iterative entwicklung der natur

die natur ist uns noch meilenweit voraus, wie sie entwickelt. ein kind ist bei der geburt ein vollkommenes, kleines produkt. keine featuritis: nur einige wenige features, that's it. trinken, scheißen, schlafen. suchreflex, saugreflex, greifreflex, basta. reduce to the max. manche sagen: das ist ja noch ein unfertiges alpha: überleben kann das kleine nicht. ich behaupte: doch, weil die fürsorgeinstinkte der eltern getriggert werden. das kind hat 1a-interfaces zu den eltern und der umwelt. die funktionieren ohne nur einmal nachdenken zu müssen.

2009-11-27

der angriff auf die allmende des wortes

auf dem bahngleis stehend betrachte ich ein plakat mit diesem zwitter, diesem logo-wort. l-blackberrylogo-ove. das macht mich ärgerlich. ich will das nicht sehen, drehe meinen kopf weg. die marken drängen sich in unser leben. in die worte. in die schriftliche repräsentation der worte, also unser heiligtum der schrift. ich empfinde wörter und deren schriftliche manifestation als allgemeingut, als allmende. und den missbrauch dieser worte als einen hausfriedensbruch, der mich wütend macht. ich sehne mich nach der zeit, in der kommerz benannt wurde nach dem, was er war. "brot" über dem laden, der brot verkaufte. "obst und gemüse" dort, wo man diese nahrung kriegte. nicht mehr, nicht weniger.

2009-11-16

free topic maps - as in free speech

so, die topic maps sind jetzt wieder für alle zugänglich. wenn man auf eine topic (tag, stehen rechts an artikeln) klickt, gelangt man bei ausgewählten tags zu einer seite mit einer definition dieses terms und dazugehörigen verwandten termen.

2009-08-12

über die diskrepanz von meiner und wirtschaftlicher wirklichkeit

gerade höre ich musik. vorhin unterhielt ich mich mit thomas darüber, welche musik ich höre, und welche er hört. ich schickte ihm den link zu [lagrimas negras][1] zu. sowas höre ich, sagte ich. dabei höre ich das gar nicht so oft.

2009-07-24

die verratenen ideale der blogosphäre

zu vodafone und der blogosphäre ist schon etliches gesagt worden.

2009-07-22

visuelle rhetorik

eine der disziplinen, die ich bei rasmus gelernt habe, ist die visuelle rhetorik. es geht darum, grafischen elementen einen sinn zu geben, womit sie zu represantionen von werten oder handlungen werden. und die kombination und anordnung dieser representationen ergibt einen höheren sinn, der sich etwa in einem logo manifestiert.

2009-06-16

kuba / das leben in der gegenwart

die kubanische partei sagt: haltet durch. es geht aufwärts. es wird alles super. die revolution hat gesiegt, siegt und wird siegen.

2009-06-16

kuba / die kubaner verstehen

ich habe wohl versagt auf der kuba-reise. während meiner ganzen reisen ins ausland, sei es rumänien, syrien oder china, habe ich mich darauf konzentriert, die menschen dort zu verstehen. in dem ich ihnen zuhöre, statt über sie zu urteilen. in dem ich fragen stelle, nicht mein weltbild auf sie projeziere.

2009-06-15

kuba / zahnloser kapitalismus

Ron: war der urlaub gut?

2009-05-25

kuba / mit notebook statt notebook

bald geht's ab nach kuba. und auf eins freue ich mich besonders: es wird eine reise ohne laptop. keine 2 kilo mehr auf dem rücken. kein junkee-haftes suchen nach steckdosen am ende des tages, weil der akku mal wieder leer ist. kein dauerhaftes denken an "ach, das könnte ich auch noch machen".

2009-05-23

interaction branding vorbereiten mitten in der nacht

gestern konnte ich nicht schlafen. die zeit habe ich dann lieber genutzt, um den "interaction branding"-vortrag zu machen. schön nach dem napkin-prinzip. hat ganz gut geklappt, glaube ich. jetzt muss ich nur noch wachbleiben, nach 2,5 std. schlaf.

2009-05-22

über die liebe zu gadgets und spimes

> If all cans, books, shoes or parts of cars are equipped with minuscule identifying devices, daily life on our planet will undergo a transformation.

2008-12-03

management der informationsflut

Clay Shirky erzählte schon vor einer weile über ein desaster einer person, die auf facebook ihren status von "verheiratet" auf "single" stellt und alle "freunde" plötzlich davon mitkriegen.

2008-11-15

branding interaction

große korporationen haben im traditionellen marketing das problem, dass sie beim branding entweder stärkeren fokus auf die dachmarke oder die sub-marke setzen. wenn ich sage, eine marke wird auch definiert über das interface, ist das ja [nichts neues][1], aber wie geht man mit marken und sub-marken um?

2008-10-23

meme bei konnexus.net

für eine zeit lang habe ich gehofft, memetik in konnexus.net einfach zu integrieren, indem ich tags einfach "meme" benenne. natürlich klappt das nicht, denn die wesentlichen eigenschaften der meme werden damit keinesfalls erfüllt. memetik ist bei mir aber nicht aus dem sinn. gibt es andere möglichkeiten, mit memetik bei konnexus.net zu experimentieren?

2008-10-21

das denken auf papier

ich brauche papier, um zu denken. wenn für andere der satz gilt woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?, dann gilt für mich woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich sehe was ich zeichne?

2008-10-21

gardening und die unlinearität des schreibens

seit ich konnexus.net aufgesetzt habe, wundere ich mich, wie unlinear ich schreibe. außer den artikeln an sich verbringe ich gut zeit mit etwas, was ich "gardening" bezeichnen würde: das ändern eines absatzes hier, einen link dort einfügen, da die formatierung ändern. und vor allem viele begriffserklärungen schreiben. das definieren der meme macht mir mindestens so viel spaß und bekommt dementsprechend liebe.

2008-10-20

umschiftung des kapitals von den massen zu den reichen

gestern habe ich mit Renate gresprochen, einer steuerberaterin. sie erzählte davon, wie sie die finianzkrise erlebt. ihren berichten zu folge trifft es vor allem die kleinanleger, die mal fünf, mal zehn tausend euro verlieren. seltener, aber diese fälle gibt es auch, sind es große ersparnisse wie etwa lebensversicherungen zur altersvorsorge.

2008-10-17

Array

ich denke man kann eine systemstruktur-änderung eher erreichen, in dem man kleine applikationen, die wenige user-szenarios abbilden, miteinander vernetzt. statt groß die welt an allen ecken verändern zu wollen mit einer großen anwendung.

2008-10-15

in »informations-architektur« steckt »architektur«

neulich habe ich mich über mich gewundert: warum, wenn ich informationsarchitektur (ia) mache, denke ich so selten an die grundsätze meiner verwandten kollegen, der architekten? ich schaffe mit der ia strukturen. aber ich denke sehr selten in räumen, in umgebungen, in atmosphäre.

2008-10-12

das mühsame des fernsehens

heute ist mir wieder ein generationsbruch aufgefallen. das fernsehen ist mühsam geworden für uns. für uns, die seit jahren keinen fernseher hatten. patrik brachte es zur sprache, meinte er: sich zuerst informieren, was wann interessantes läuft, dann darauf warten, dann fernsehen gucken als faulen kompromiss, weil man das warten satt ist - das alles ist so mühsam.

2008-09-27

von push zu pull

es ist nicht wichtig, wer mir zuhört. es ist wichtig, wem ich zuhöre. es ist nicht wichtig, wer meinen output bekommt. es gibt keine privatsphäre mehr. es ist wichtig, dass ich darüber bestimmen kann, was mein input ist.

2008-09-24

warum ich google nutze

ja, google macht mich zu einem gläsernen menschen. unabhängig davon, ob google selbst etwas "böses" vorhat oder nicht - wenn eine regierung mit dem patriot act einfach kommen und daten einsacken kann, bin ich gläsern.

2008-09-17

apple und typografie

apple macht etwas richtig, so wie sie schrift und schriften behandeln. in einer welt, wo oft ein wort mehr sagt als tausend bilder. in einer welt, in der so modular gedacht, erschaffen und kommuniziert wird, dass unsere schrift als zeichen das rückgrat der kommunikation, des austausches, der vernetzung bildet. in so einer welt muss das zeichen an usability, an ästhetik und an user experience das optimum bieten. in so einer welt werden zeichen zu mythen. kein wunder, dass apples produkte keine icons haben, sondern reine schrift sind. kein wunder, dass das interface des iphones nicht wie eine text-wüste aussieht, obwohl häufig statt icons bezeichnungen für funktionen verwendet werden.

2008-09-17

die große verunsicherung

in der informationsflut werden die menschen unsicher. auf wen soll man hören? was ist für mich und mein leben relevant? war das schon immer so? ich glaube nicht. ich glaube wir sind in einer transformation zu einem anderen wahrnehmen, verarbeiten und beurteilen von information.

2008-08-29

why communication?

we communicate because we are social beings. naturally we would live in tribes that are around 120 people big. naturlally we would know each other and share thoughts with each other whenever we need to, anytime. naturally we would not need any object or cultural creation for our communication, we would do it through our brains and body only. we would not think about how we do it, we would just do it.

(cc-by-sa) since 2005 by Konstantin Weiss.